Energieeinsparung beim Theodor-Fontane-Gymnasium in Strausberg

BRÖTJE Referenz: Energieeinsparung beim Theodor-Fontane-Gymnasium in Strausberg
Das Theodor-Fontane-Gymnasium im brandenburgischen Strausberg ist in einem klassizistischen Gebäude untergebracht.

Energieeinsparung und stabiler Betrieb – diese Anforderungen stellte das Schulverwaltungsamt des Landkreises Märkisch-Oderland bei der Heizungsmodernisierung des Theodor-Fontane-Gymnasiums. Während der Sommerferien im Jahr 2018 wurde der Wechsel auf moderne BRÖTJE Wärmeerzeuger umgesetzt.


Tradition und Moderne

In Strausberg, östlich von Berlin, liegt direkt am Straussee das Theodor-Fontane-Gymnasium. Benannt ist es nach dem Schriftsteller Theodor Fontane, der Anfang des 19. Jahrhunderts im brandenburgischen Neuruppin geboren wurde. Die Schule mit ca. 1.000 Schülern besteht seit 25 Jahren, das Gebäude ist aber wesentlich älter. Schon vor der Wende wurde es als erweiterte Oberschule genutzt.


Als Wärmeerzeuger diente seit 1992 eine Niedertemperatur-Gaskesselanlage, für die ein Gasanschluss installiert wurde. Die alte Zweier-Kaskade hatte demnach ihre Nutzungsdauer weit überschritten. Vor allem im Hinblick auf die Betriebssicherheit wurde entschieden, einen Austausch vorzunehmen und nicht auf schwerwiegende Probleme zu warten. Das Schulverwaltungs-, Kultur- und Sportamt des Landkreises Märkisch- Oderland erarbeitete mit dem Ingenieurbüro Redlich aus Strausberg ein Konzept, um eine Modernisierung rasch umzusetzen. Neben den energetischen Ansprüchen – eine neue Anlage sollte effizienter und störungsfrei arbeiten – war die bauliche Situation zu beachten. Der Heizraum befindet sich in einem Trakt, der nur über schmale Türen und enge Treppen zugänglich ist. Der Einbringung von großen Komponenten waren dadurch Grenzen gesetzt. Daher kamen ausschließlich Wärmeerzeuger in Frage, die auch diese Vorgabe erfüllen konnten.


Gasbrennwert als Lösung

Das neue Heizsystem besteht aus zwei Gas-Brennwertgeräten aus dem Hause BRÖTJE. Die Serie SGB mit ihrem breiten Spektrum lieferte mit dem 260H und dem 610H zwei unterschiedliche Größen, um die Heizlast von ca. 700 kW (Schulgebäude, Sporthalle und Warmwasser) abzudecken. Beide Modelle weisen einen Normnutzungsgrad von über 109 % auf. Sie modulieren von 16 bzw. 20 bis 100 %. Damit passen sie sich hervorragend an den aktuellen Wärmebedarf an und arbeiten äußerst energiesparend. Unterstützt wird dies unter anderem durch den Aluminium-Silicium-Wärmetauscher.


Die Kaskade dient der höheren Betriebssicherheit, was bei einem Objekt dieser Größe ein wichtiges Argument darstellt. Die eher seltene Kombination aus großem und kleinerem Kessel wurde gewählt, um einerseits die Hauptlast abzudecken – das passiert mit dem SGB 610H – und andererseits mit dem SGB 260H etwa die Sporteinrichtungen im Sommer mit Warmwasser zu versorgen. Durch die hohe Modulation läuft das kleinere Modell auch dann wirtschaftlich. Der zweite Grund lag in den baulichen Gegebenheiten: Es waren nur zwei nutzbare Schornsteinzüge vorhanden, die zudem unterschiedliche Dimensionen aufwiesen. Der kleinere Zug konnte lediglich die Abgasanlage eines SGB 260H aufnehmen

Energieeinsparung beim Theodor-Fontane-Gymnasium in Strausberg
Die neue Heizungsanlage aus zwei BRÖTJE Gas-Brennwertkesseln aus der SGB-Reihe.  
Energieeinsparung beim Theodor-Fontane-Gymnasium in Strausberg
Das Modul AguaClean wird zur permanenten Reinigung des Heizungswassers eingesetzt.