Wärmepumpe ergänzt Gas-Brennwertkessel in Nuthe-Urstromtal

BRÖTJE Referenz: Sanierung eines Einfamilienhauses in Nuthe
Man sieht diesem individuell geplanten Haus von 1995 nicht gleich an, dass es sich um einen hervorragend wärmegedämmten Holz-Fertigbau handelt.

„Sanierungsstau“ – ein verhängnisvoller Zustand, dem Karsten Dornquast schon während seiner Amtsleitertätigkeit bei öffentlichen Gebäudeprojekten im Landkreis Teltow-Fläming stets engagiert entgegentrat. Auch sein Privathaus in Nuthe-Urstromtal hat er haustechnisch stets up-to-date gehalten – zuletzt durch die Investition in eine Wärmepumpe von BRÖTJE. Die ergänzt den vorhandenen Gas-Brennwertkessel und verringert in Verbindung mit Photovoltaik den externen Energiebedarf.

Im Januar 2024 ist die Novelle des Gebäudeenergiegesetzes (GEG) in Kraft getreten, die eine wesentliche Säule der Energiewende hin zu den Erneuerbaren darstellt. Ganz weit vorn dabei: Die Wärmepumpentechnik. Schließlich lassen sich damit mit einem Kilowatt elektrischer Energie rund vier Kilowatt Wärmeenergie erzeugen – die übrigen drei Kilowatt schöpft die Wärmepumpe kostenfrei aus der Umwelt.

 

Die Energiewende braucht aufgeschlossene Bürger wie Dornquast

Das GEG hätte es für Karsten Dornquast nicht gebraucht. Der kürzlich erst pensionierte Leiter des Amtes für Bildung, Kultur und Sport im Landkreis Teltow-Fläming war nicht nur beruflich, sondern auch privat immer besonders an zukunftsweisender Gebäudetechnik und effizientem baulichen Wärmeschutz interessiert. Deshalb hatten er und seine Frau sich privat Mitte der 1990er-Jahre für einen Neubau des Fertighausherstellers Gussek entschieden. Gussek ist einer der führenden Anbieter der energetisch besonders vorteilhaften Holzrahmenbauweise. Diese ermöglicht es, eine wirksame Dämmung bereits in die Konstruktionsebene der Gebäudehülle zu integrieren. Gussek bezeichnete seine weit über die gesetzlichen Anforderungen hinaus gedämmte Fassade damals als „Thermowand“. Durch eine Vollklinker-Vormauerung wirkt das Haus dabei wie ein konventionell aus Stein gebautes Massivhaus. Zusätzlich entschieden sich die Dornquasts für eine Fußbodenheizung im ganzen Haus, was damals noch nicht unbedingt üblich war, heute jedoch den Einsatz der für Niedertemperaturanwendungen besonders prädestinierten Wärmepumpe begünstigt.

 

Hybrid heizen mit Wärmepumpe: ideale für den Gebäudebestand

Zwar ist der im Haus installierte Gas-Brennwertkessel der bewährten WGB-Baureihe von BRÖTJE mit einer Heizleistung von 20 kW auch 14 Jahre nach dem Einbau noch gut in Form und mit einem Normnutzungsgrad von 109 Prozent ebenfalls hocheffizient (zur Erinnerung: Der Einsatz von Gas-Brennwertgeräten wurde deshalb auch bis vor Kurzem noch staatlich gefördert). Aber nachdem Karsten Dornquast erst kürzlich seine Photovoltaikanlage (8,8 kWp) und einen 10 kW fassenden Batteriespeicher kräftig aufgerüstet hatte, wollte er einen Teil der Wärme-Grundlast auf eine mit hohem Eigenstromanteil betriebene Wärmepumpe verlagern.

BRÖTJE Referenz: Sanierung eines Einfamilienhauses in Nuthe
Eine Photovoltaikanlage mit 8,8 kWp auf dem Doppel-Carport …
… mitsamt der im Gerätehäuschen befindlichen Stromspeichertechnik decken einen beträchtlichen Anteil des Stromverbrauchs – auch von der Wärmepumpe.