Wärmepumpe beheizt Altbau mit Anbau in Ostfriesland

Ein Einfamilienhaus aus dem Jahr 1957 in Jemgum zeigt, wie der Umstieg von einer Gastherme zu einer Wärmepumpe gelingt. Das Besondere daran: Die Anlage versorgt einen neuen 70 Quadratmeter großen Anbau sowie den 90 Quadratmeter großen Altbau über ein gemeinsames Heizsystem durchgehend mit Wärme.
Um gute Voraussetzungen zu schaffen, modernisierte der Eigentümer den Altbau vorab. Er ließ die Hohlschicht und das Dach dämmen sowie die Fenster erneuern. So nähert sich der energetische Standard des Bestandsgebäudes dem des Neubaus an.
Gemeinsam mit dem Fachbetrieb suchte der Eigentümer nach einer Lösung, die sowohl den Neubau als auch den modernisierten Altbau zuverlässig versorgen kann. Ausschlaggebend für die Wahl der BRÖTJE Wärmepumpe waren die hohe Vorlauftemperatur von bis zu 70 °C, der Einsatz des natürlichen Kältemittels R290 sowie die einfache Installation durch die Monoblock-Bauweise. Ein Kälteschein ist deshalb nicht erforderlich. Für die hydraulische Einbindung verbaute der Fachbetrieb den wandmontierten Pufferspeicher PSW 100.


Trinkwasser-Wärmepumpe ergänzt das System
Die Warmwasserbereitung übernimmt die separate Trinkwasser-Wärmepumpe BTW 250 von BRÖTJE. Sie nutzt ebenfalls das natürliche Kältemittel R290 und arbeitet mit Raum- oder Außenluft. Der Speicher fasst bis zu 251 Liter und versorgt den Haushalt zuverlässig mit Warmwasser. Die Speichertemperatur erreicht bis zu 65 °C. Ein optionaler Heizstab deckt Lastspitzen ab und erhöht die Temperatur auf bis zu 75 °C. Die kompakte Bauhöhe von 1.530 bis 1.760 mm spart Platz und ermöglicht die Aufstellung in Kellern und Dachräumen mit niedrigen Decken. Damit zählt die Anlage zu den niedrigsten Geräten ihrer Klasse.




