Innovative Hybridtechnik im Wohnpark in Schortens

Komfortable Wohnparks mit Rundumversorgung für Senioren – darauf hat sich die Unternehmensgruppe Pflegebutler spezialisiert. Der elfte Appartement-Komplex entstand 2021 im niedersächsischen Schortens. Er profitiert von einer neuartigen Wärmepumpen-Hybrid-Kombination aus dem Hause BRÖTJE.
Musterbeispiel für Wohnen im Alter
Das Unternehmen Pflegebutler aus Friedeburg (Ostfriesland) hat sich auf ambulant betreutes Wohnen sowie auf Tagespflege spezialisiert, die sie in ihren Häusern vereint. Geschäftsführer ist Heiko Friedrich, der sein Konzept als schöne Alternative zum Pflegeheim begreift. Der elfte Wohnpark-Standort des Unternehmens, die 20.000-Einwohner-Stadt Schortens, befindet sich zwischen Jever und Wilhelmshaven. Die Projekte der Friedeburger sind architektonisch sehr ansprechend, so auch in Schortens: Hier handelt es sich um einen dreigeschossigen Bau, der teilweise verklinkert ist und über kleine, individuelle Terrassen an den ebenerdigen Appartements verfügt. Im Obergeschoss besitzt das Gebäude sogar eine Außengalerie wie man sie von Dachgeschoss-Penthouse-Wohnungen her kennt. Die Form und Farbgestaltung des Objekts sind sehr modern und ästhetisch. Der hochwertige Wohnungsbau – in diesem Fall für Senioren – ist ein Musterbeispiel dafür, wie die Zukunft des Wohnens für Menschen in einem bestimmten Alter aussehen kann, die noch einen guten Grad Selbstständigkeit besitzen, aber auch schon auf Hilfe angewiesen sind.
Je nach Bedarf All-inklusive
Das jetzt fertiggestellte Projekt ist der erste Bauabschnitt am Standort. Geplant ist noch ein zweiter in derselben Größenordnung. Im ersten Objekt wohnen ab sofort 54 Senioren. Die Appartements haben ca. 35 m2 Wohnfläche und sind mit barrierefreiem Bad und einer kleinen Küche ausgestattet. Hinzu kommen Räume für die Senioren, die in Tagespflege betreut werden. Sowohl für die Bewohner als auch die Tagesgäste gibt es ein Rundum-sorglos-Paket, denn sie können hausintern u. a. krankengymnastische Angebote wie manuelle Therapie, Osteopathie oder Massagen nutzen. Friseur und Fußpflege sowie Ärzte und Therapeuten kommen ins Haus. Je nach Bedarf kann man Leistungen zu- oder wegbuchen.
Blick auf das hybride Heizkonzept
Heizungstechnisch verbaut wurde in diesem innovativen Wohnkonzept die Luft-Wasser-Wärmepumpe BLW Split 16 C von BRÖTJE. Die Wärmepumpe gibt es in vier verschiedenen Nennheizleistungen von 6 bis 16 kW (bei A7/W35). Auf der Gaskesselseite wurde ein BRÖTJE WGB 110 i verbaut. Es handelt sich um ein Brennwert-Wandgerät, das im Leistungsbereich von 25 bis 110 kW moduliert und das sich in puncto Abgassysteme, Hydraulik und Regelungstechnik auch sehr gut kaskadieren lässt. In das System wurden zwei Pufferspeicher integriert: Ein Pufferspeicher (500 l) für den Heizkreis und einPufferspeicher (1.200 l) für die Warmwasserversorgung.
Die Nennwärmeleistung der Wärmepumpe von 16 kW erscheint auf den ersten Blick in diesem Projekt recht niedrig, doch Daniel Norder von BRÖTJE begründet das damit, dass die Wärmepumpe nur auf die Teilabdeckung der Heizlast zielt. Dadurch läuft die Wärmepumpe aber auch stets im optimalen Leistungsbereich und kann somit ihren COP von 4,28 (bei A7/W35) bestmöglich ausschöpfen. Höhere Vorlauftemperaturen sowie die Trinkwassererwärmung werden in der hier beschriebenen Hybridanlage vornehmlich durch das Gas-Brennwertgerät erzeugt. Gesteuert wird die Kombination vom Heizungssystemmanager ISR HSM/HSM-M, den BRÖTJE eigens für multivalente Systeme entwickelte. Die integrierte Fernüberwachung ermöglicht der Tapken Haustechnik GmbH einen zeitunabhängigen Zugriff auf alle notwendigen Parameter.








