Cleveres Wärmekonzept für VW-Autohaus

BRÖTJE Referenz: VW-Pfister in Neuenburg

Die Versorgung eines größeren Betriebes der Kfz-Branche mit Wärme und Warmwasser bedingt eines guten Konzepts. Hier gilt es, nicht nur die Wirtschaftlichkeit, sondern auch die Zukunftsfähigkeit der Heizungslösung im Auge zu behalten. Bei VW Pfister im südbadischen Neuenburg setzt man auf eine Kombination von Gasbrennwerttechnik und Solarwärme. Der niedersächsische Heizungsspezialist BRÖTJE lieferte die Komponenten für das abgestimmte Konzept.

Tradition und Moderne

Auf eine nahezu 50-jährige Erfolgsgeschichte blickt das Autohaus Pfister in Neuenburg am Rhein zurück. 1969 von Kraftfahrzeugmeister Rolf Pfister zunächst im benachbarten Steinenstadt gegründet, wurde der Betrieb bereits 1972 Vertragswerkstatt von Chrysler-Simca und erzielte das siebtbeste Verkaufsergebnis von 650 Vertragswerkstätten in Deutschland. Mit der Übernahme von Chrysler-Simca durch Peugeot wurde die Firma Pfister auch hier Vertragshändler. Im Zuge des Neubaus der Umgehungsstraße für Steinenstadt erfolgte 1990 der Umzug nach Neuenburg, mit dem auch der Markenwechsel zu VW und Audi einherging. Acht Jahre später übernahm dann Ulrich Pfister die Geschäftsleitung von seinem Vater und baute den Betrieb weiter aus. Es entstanden ein neuer Verkaufsraum sowie zwei Dialog-annahmen. Darüber hinaus wurden zuletzt auf Wunsch von Volkswagen zwei weitere Arbeitsplätze für Fahrassistent-Systeme und die neuen VW-Nutzfahrzeuge geschaffen. Die Werkstatt und Kunden profitieren jetzt außerdem von einer komplett neu erstellten Waschstraße sowie zwei Einzelwaschplätzen für die Kfz-Pflege.

Energetisches Gesamtkonzept

Parallel zur Erweiterung des Betriebes galt es, ein Heizungs- und Warmwasserkonzept sowohl für das Bestandgebäude als auch den Neubau zu finden. Darüber hinaus musste auch die Versorgung der Waschanlage mit Warmwasser auf nachhaltige und wirtschaftliche Weise sichergestellt werden. Mit dem vorhandenen Heizkonzept – bestehend aus einem ölbefeuerten Kessel und einem BHKW – war man bei VW Pfister nicht zufrieden. Während des Betriebs hatte sich immer wieder herausgestellt, dass das BHKW nicht fachgerecht eingebunden war und so nicht auf die entsprechenden Betriebsstunden kam. Man strebte daher eine komplett neue Lösung an. Die Projektierung gab Ulrich Pfister in die Hände des SHK-Betrieb Daniel Schindler, mit dem man auch bei früheren Projekten schon erfolgreich zusammengearbeitet hatte. Mit den Planungsarbeiten befasste sich Karl Friedrich Bürgelin. Er konzipierte eine Heizzentrale für beide Gebäude, die aus ökologischer Sicht mit hoher Effizienz gestaltet wurde. Zum Einsatz kam ein BRÖTJE Gasbrennwertkessel SGB 170 H zur Gebäudebeheizung sowie zwei Solaranlagen mit je 150 und 200 HP Röhren (Heat-Pipe) zur Beheizung des Wassers für die Waschanlage.

Pfister-Gebäude

Der SGB 170 H von BRÖTJE

Der SGB-Kessel punktet mit seinem Normnutzungsgrad von über 109 % aufgrund seines Wärmetauschers aus Aluminium-Silizium. Zusätzlich ist ein emissionsarmer, modulierender Gas-Vormischbrenner integriert, der für eine besonders saubere Verbrennung sorgt. Für eine einfache Installation ist umfangreiches Systemtechnik-Zubehör in bewährter Multilevel-Manier vorhanden. So ist der grundsätzliche Aufbau jedes BRÖTJE Kessels weitestgehend identisch. Ersatzteile sind sofort und überall verfügbar. 

Brötje Produkte - SGB-170