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Neue Wärmeerzeuger für E.M.P. Merchandising-Handel

Mitarbeiter und Waren bekommen in der neuen Lagerhalle durch BRÖTJE Produkte optimales Klima

08.2018

Wenn es um Merchandising, speziell im Bereich der Musik-, Entertainment- sowie Gaming-Szene geht, kommt man an einem Namen nicht vorbei: E.M.P. (Exclusive Merchandise Products). Mit Sitz in Lingen/Ems wurde das Unternehmen 1986 von Fans für Fans gegründet und ist seither Europas Nummer 1 E-Commerce-Company in Sachen Rock und Entertainment Merchandising. Um den Andrang weiter zu bewältigen, mussten 2017 neue Lagerkapazitäten her. Neben modernster Technik in puncto Lagerung und Versand, zog auch modernste Brötje Heiztechnik in das 5.500 m2 große Objekt ein. Damit ist die Handelsgesellschaft bestens für die kommenden Jahre gerüstet.

Seit den achtziger Jahren in der Szene unterwegs, bietet die E.M.P. Merchandising Handelsgesellschaft mbH ein vielfältiges Portfolio. Das Sortiment besteht aus Textilien, Accessoires, Schmuck, Bild- sowie Tonträgern und vielem mehr. E.M.P. steht seit jeher für einen von Individualität geprägten Lebensstil und ermutigt dazu, diesen auszuleben – ein Lebensgefühl, das Millionen Fans europaweit mit der Marke teilen. Mit der vielseitigen Produktpalette aus über 30.000 Artikeln, darunter Lizenzprodukte international bedeutender Bands, wie u. a. Metallica, AC/DC und Iron Maiden sowie Film- und Serien- Merchandise von Star Wars, Harry Potter, The Walking Dead und vielen weiteren, beliefert das E-Commerce-Unternehmen Millionen Fans in nahezu allen Ländern Europas.

Solche Mengen können nur mit einem ausgeklügelten Logistiksystem bedient werden. Daher entschied sich E.M.P. im Oktober 2016 einen zweistelligen Millionenbetrag in den Hauptsitz zu investieren. Bereits im März 2017 wurde das 5.500 m2 umfassende Lagergebäude, inklusive Sozial- sowie Büroräume im Obergeschoss, fertiggestellt und mit neuster Technik ausgestattet. Dazu gehört neben einer Autostore-Anlage, die die Lagerung sowie Kommissionierung besonders effizient gestaltet, auch eine moderne Heizzentrale aus dem Hause Brötje. Die Wärmeübertragung übernehmen Deckenstrahlplatten in der Halle, sowie Flächenheizungen in den Sozial- und Büroräumen.

Ökologisch und effizient beheizt

Um besser auf die gegebenen Umstände reagieren zu können, hat man sich einen Experten ins Boot geholt. Das Ingenieurbüro Temmen VDI aus Lingen - mit derzeit 20hochqualifizierten Mitarbeitern, darunter Diplom-Ingenieure, Techniker und technische Systemplaner - realisiert anspruchsvolle Planungsleistungen der Gebäudetechnik. Damit stand ein guter Partner für das Vorhaben zur Seite. Fachplaner Michael Schmidt entschied sich gemeinsam mit dem Bauherrn für einen Mix aus erneuerbaren Energien und Gas-Brennwerttechnik. Zum Einsatz kamen drei Luft/Wasser-Wärmepumpen mit einer Heizleistung von je 54 kW. Sie sorgen für die Grundlastabdeckung. Um Spitzen abzufangen und eine Ausfallsicherheit zu gewährleisten, kamen zudem zwei Gas- Brennwertgeräte des Typs SGB 125H mit einer Leistung von je 125 kW zum Einsatz. Daniel Norder, zuständiger technischer Außendienst bei Brötje, erklärt: „Die grundsätzlichen Vorteile bei dieser Kaskaden-Bauform liegen auf der Hand: eine hohe Ausfallsicherheit durch den redundanten Aufbau der in Reihe geschalteten Kessel und der optimale Betrieb der frei modulierbaren Heizkessel, die bei der Arbeit nie bis an ihre Leistungsgrenzen gefordert sind.“ Alle 100 Betriebsstunden erfolge eine Erzeugerumschaltung.

Die SGB-Geräte von Brötje punkten speziell mit ihrer sehr guten Energieausnutzung. Der Normnutzungsgrad liegt bei allen Kesselgrößen über 109 %. Dies liegt u. a. am Wärmetauscher aus Aluminium-Silicium, der eine bestmögliche Wärmeübertragung garantiert. Zusätzlich ist ein emissionsarmer, modulierender Gas-Vormischbrenner integriert, der dafür sorgt, dass bei der Verbrennung nur geringe Mengen an NOX (< 20 mg/kWh) sowie CO (< 10 mg/kWh) entstehen. „Die Emissionswerte liegen damit weit unterhalb der gültigen Grenzwerte“, so Norder.

Die Abgase werden mit einem 250-mm-ATEC-Abgassystem aus Polypropylen PP fünf bis sechs Meter über das Hallendach geführt. Die Zuluft der Anlage wird über zwei Verbrennungsluftleitungen durch die Fassade gewährleistet. Um die Verbrennungsgase aus dem sauren Rauchgaskondensat der Gasbrennwertkessel zu neutralisieren, kommt eine Kondensat-Neutralisationsbox NEOP 300 zum Einsatz.

Damit die Anlage allen Herstellervorgaben gerecht wird und lange betriebssicher laufen kann, wurde das Aqua Safe Modul installiert. Dank der vollautomatischen Qualitätsregulierung von Heizungsfüll- sowie Ergänzungswasser gehören Korrosion, Ausfällungen, Ablagerungen und Bakterienwachstum der Vergangenheit an. Mithilfe der qualitätsüberwachten Wasseraufbereitung und Dosierung des Vollschutzproduktes sorgt das Modul für die bestmögliche Wasserqualität nach der VDI-Richtlinie 2035 und nach den Vorgaben von Brötje. Seine kompakte und modulare Bauweise erlaubt, auch in Bezug auf eine einfache Installation und Wartung wie bei einem Kartuschenwechsel, größtmögliche Anwenderfreundlichkeit.

MultiLevel-Technologie hilft dem SHK-Installateur

Für die Heizungsinstallation vor Ort war das Team der Gebr. Knuf Heizungsbau GmbH zuständig. Das Unternehmen kann auf über 100 Jahre Erfahrung zurückblicken. Besonders im Bereich Gewerbebauten lassen sich zahlreiche Referenzen vorweisen. So war die Installation der Anlage für den Betrieb ein leichtes. Umfangreiches Systemtechnik- Zubehör in bewährter Brötje Multilevel-Technologie vereinfacht den Handwerkern die Arbeit. So ist der grundsätzliche Aufbau jedes Brötje Kessels weitestgehend identisch. Jeder Servicetechniker ist schnell mit dem Produkt vertraut und muss sich nicht zeitaufwändig einarbeiten, Ersatzteile sind sofort und überall verfügbar. Auch der Anschluss an das Rohrleitungssystem gestaltete sich durch die vorbereiteten Anschlüsse auf der Geräte-Oberseite sehr einfach. Besonders hervorzuheben sind zudem die kompakten Abmessungen der Wärmeerzeuger: Mit einer Breite von lediglich 69,2 cm finden die Geräte überall einen Platz.

Die Regelungstechnik – das A und O der Anlage

Damit der Kesselbetrieb mit dem größtmöglichen Komfort einhergeht, erfolgt die Regelung über den integrierten ISR-Systemregler im 1. (rechten) Brennwertkessel. Er gilt damit als Führungskessel, über dessen Regelung auch der zweite betrieben wird. Die Regelung ist nicht nur in der SGB-Serie, sondern auch in zahlreichen anderen Brötje Produkten als Standard verbaut. Sie regelt die Kesseltemperatur witterungsabhängig gleitend und die Modulation des Brenners je nach angeforderter Last. Einen besonderen energetischen Vorzug bietet die serienmäßig integrierte Kaskadenregelung. Dank ihr kann ein oder können mehrere Wärmeerzeuger bedarfsgerecht und nach Wärmeabforderung geschaltet werden, wie hier im Falle der E.M.P.-Lagerhalle genutzt.

Ebenfalls positiv fällt dem Projektleiter der Gebr. Knuf Heizungsbau GmbH, Peter Kellmann, die einfache Verdrahtung auf, da viele Funktionen bereits in der ISR integriert sind. „Zusammen mit den genannten Aspekten ergibt sich daraus ein geringerer Installationsaufwand und in der Folge niedrige Kosten“, wie das Installationsteam bestätigte. Nicht zuletzt lassen sich die Kessel durch die Klartextanzeige leicht einstellen und logisch bedienen.

Um die Anlage stets zu überwachen und einen Fernzugriff zu ermöglichen, wurde die Regelung um eine Online-Kommunikationszentrale erweitert. „Die technische Zentrale von E.M.P. hat so den Anlagenzustand immer im Blick“ erklärt Schmidt vom Ingenieurbüro Temmen VDI die Vorzüge. Im Wartungs- oder Störungsfall können die zuständigen Personen direkt per E-Mail informiert werden und haben somit die Möglichkeit sofort zu reagieren.

Lageroptimierung durch AutoStore

Nicht nur die Heizungsanlage befindet sich auf dem neusten Stand der Technik, auch die Lagerhaltung bietet in Hinblick auf die Flächennutzung Effizienz pur. Durch das Über- und Nebeneinanderstapeln von Kunststoffkisten (Bins) im Rahmen eines Alu Grids werden weder Laufwege noch anderweitige Freiräume zwischen den Behältern benötigt. So finden insgesamt 67.000 Bins Platz in der neuen Lagerhalle. Laut E.M.P. Geschäftsführer Trapp ist die Anlage für gut 90 % der Artikel geeignet. Für die Ein- und Auslagerung sind 140 Roboter verantwortlich. Die Bedienung des AutoStores erfolgt über ein Ware-zum- Mann-Prinzip, bei dem die oberhalb der Anlage fahrenden Roboter die Boxen mit den Warenstücken an 22 Carousselports transportieren. An diesen Ports können die Mitarbeiter die Ware entnehmen oder auch einlagern.

Bilder, sofern nicht anders angegeben: August Brötje GmbH, Rastede

Bautafel:

Objekt: Lagerhalle der E.M.P. Merchandising Handelsgesellschaft mbH, Darmer Esch 70 a, 49811 Lingen (Niedersachsen / Emsland)
Bauherr: E.M.P. Merchandising Handelsgesellschaft mbH, 49811 Lingen (Niedersachsen / Emsland)
Heizungsbau: Gebr. Knuf Heizungsbau GmbH, 49809 Lingen (Niedersachsen / Emsland)
TGA-Fachplaner: Ing.-Büro Temmen VDI GbR, 49808 Lingen (Niedersachsen / Emsland)
Heizungsanlage: 2 x BRÖTJE Gas-Brennwertkessel SGB 125H
3 x Luft/Wasser Wärmepumpen
1 x Wasseraufbereitung AguaSave
Diverse Deckenstrahlplatten (Lagerhalle)
Flächenheizung (in Sozialräumen und Büros)
Hersteller:

Gas-Brennwertkessel: August Brötje GmbH, 26171 Rastede

www.broetje.de

 

Der 5.500 m2 große Hallenbau ist mit neuster Technik ausgestattet. Damit ist die E.M.P. Merchandising Handelsgesellschaft mbH bestens für die kommenden Jahre gerüstet.

 

Installiert wurden neben drei Luft/Wasser-Wärmepumpen, zwei BRÖTJE Gas-Brennwertkessel SGB 125H. Das Hybridsystem sorgt für optimale Effizienz in dem Neubau.

 

Störungsfreier Betrieb auch für die Zukunft: Das Wasseraufbereitungsmodul AguaSave von Brötje sorgt für optimale Wasserqualitäten in der Anlage.

 

Die neu installierte Verteilung sorgt für die optimale Energieverteilung zu den Deckenstrahlplatten in der Lagerhalle bzw. zu der Flächenheizung in den Sozialräumen und Büros.

 

In der Lagerhalle sorgen Deckenstrahlplatten für behagliche Temperaturen.

 

Für die Ein- und Auslagerung sind 140 oberhalb der Anlage fahrende Roboter verantwortlich.

Ihr Ansprechpartner im Bereich Presse

Melanie De Filippi

Leiterin Kommu­nikation

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