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04.10.2022
Ratgeber
Energiesparen
Lesezeit: 15 Min

Energiesparen mit BRÖTJE – der Komfortsollwert

Jedes Grad weniger an Raumtemperatur spart Heizkosten, logisch. Wir zeigen Ihnen, wie Sie Gas sparen können, ohne frieren zu müssen. Dabei spielt der Komfortsollwert Ihrer BRÖTJE Heizungsanlage eine wichtige Rolle.

 

 

Als Komfortsollwert bezeichnet man Ihre individuelle Wohlfühltemperatur. Die reale Raumtemperatur wird jedoch nur in den wenigsten Heizungsanlagen erfasst, da hierzu ein Raumthermostat oder eine Bedieneinheit mit freigegebenen Raumeinfluss notwendig ist. Trotzdem können Sie den Komfortsollwert dazu nutzen Heizkosten zu sparen – denn jedes Grad weniger spart Energiekosten.

Wurde der Raumeinfluss programmiert, ist dies die Temperatur für Ihren Referenzraum – der Raum, in welchem der Raumthermostat oder die Bedieneinheit montiert ist.

Beim Großteil der Heizungsanlagen wurde jedoch kein Raumeinfluss genutzt, somit ist dieser Wert nur ein rechnerischer Wert und spiegelt nicht die tatsächlich vorhandene Raumtemperatur wider.

Nun kommen Sie ins Spiel, denn Sie können nun den Komfortsollwert stückweise reduzieren – solange, bis Ihre persönliche Wohlfühltemperatur erreicht ist. Beispielsweise kann eine Einstellung von 19°C oder 20°C ausreichend sein, um trotzdem 21°C in Ihren Wohnräumen zu erreichen. Werte unterhalb von 18°C sollte allerdings vermieden werden.

Um herauszufinden, wie weit der Komfortsollwert an Ihrer Heizungsanlage abgesenkt werden kann, ist es wichtig die Thermostatventil bei Heizkörper oder die Thermostate bei Fußbodenheizungssystemen zunächst voll zu öffnen (meistens Stellung 5 oder 6).

Was gibt es zu bedenken? Eine Heizungsanlage benötigt Zeit, um auf geänderte Einstellungen zu reagieren. Fußbodenheizungen aufgrund Ihrer Bauart etwas länger, Heizkörpersysteme sind hier etwas schneller.

Würde man einmal einen Vergleich anstellen, so könnte man die Einstellungen mit dem Autofahren vergleichen. Die Heizungsanlage ist hier der Motor – die Thermostatventile die Bremse. Ich rufe die Leistung am Motor - der Heizungsanlage - ab und bremse sie kurze Zeit später wieder herunter.

Also: Autofahren mit Gaspedal und Bremse gleichzeitig bedeutet Mehrverbrauch.

Auch für Ihre Heizungsanlage ist dies keine gute Betriebsart. Die Anlage muss häufiger abschalten, weil am Heizkörperventil die „Bremse“ gezogen wird. Das sogenannte Takten der Anlage ist einerseits nicht gut für den Verbrauch (jedes Grad was nicht erzeugt werden muss – spart Energie), anderseits entsteht ein höherer Verschleiß und damit ein höherer Wartungsaufwand.

Mit den geänderten Einstellungen kann Ihre Heizungsanlage ab sofort effizienter laufen, ohne dass Sie Einbußen in Ihrem Wohlfühlbereich haben.

 

To-Do-Liste


1.
Alle Thermostate voll aufdrehen (Stufe 5 bzw. 6)

2. Komfortsollwert in den Heizungseinstellungen ein Stück weit reduzieren

3. Abwarten (die Heizungsanlage benötigt Zeit, um auf die Veränderung zu reagieren)

4. Gegebenenfalls weitere Reduzierung am Komfortsollwert vornehmen, bis die gewünschte generelle Raumtemperatur erreicht wurde

Tipp: Bei Räumen mit geringerem Wärmebedarf die Thermostate auf niedrigere Stufe stellen

 

 

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